Christine Heister – Erfolg des Bürgerbegehren
Zum Glück gab es das Bürgerbegehren! Somit bekommt Coburg ein Freibad. Der Erstentwurf
der SÜC hatte das definitiv nicht vorgesehen . Eine 6. Bahn für das 50Meter Becken im
Innenbereich und die damit verbundene Wettkampftauglichkeit hat das Bürgerbegehren durch
stete Öffentlichkeitsarbeit auch erreicht. Somit können überregionale Wettkämpfe stattfinden,
was für die Vereine von großer Bedeutung ist. Außerdem behält Coburg mit überregionalen
Wettkämpfen Besuche und Bedeutung, was für den Standort Coburg im allgemeinen positiv
zu bewerten ist.
Was hat das Bürgerbegehren leider nicht erreicht?
Sanierung des jetzigen Freibades.
Wirtschaftlichkeitsprüfung Sanierung-Neubau und dadurch Fördermittel in Millionenhöhe.
Rettung von ca. 20 alten Bäumen im jetzigen Freibad
Die Verantwortung für diese Konsequenzen tragen eindeutig die Politiker, die bei uns im
Stadtrat sitzen mit Ausnahme der FDP. Mit nur momentan einem Stadtrat, letztes Jahr noch 2,
wurde unter Aufwendung hoher Kosten und Mühen das Bürgerbegehren initiiert und
durchgezogen. Über 5000 Unterschriften wurden in kürzester Zeit von 3 berufstätigen Frauen
gesammelt.
Die Diskussionen darüber sind wichtig, damit jeder weiß, wer die Folgen zu verantworten hat.
Da das alte Aquaria wohl als nächste Bauruine ( Entsorgung im Planungsverfahren der SÜC
nicht vorgesehen) bleibt, wird es als nächstes Mahnmal für die katastrophale Politik in unserer
schönen historischen Stadt stehen.
Ein herzliches Dankeschön an die Altstadtfreunde, die mit jahrelangen Dokumentationen
Licht ins Dunkle bringen und das Ausmaß von Steuergelderverschwendungen offen legen.
Dazu auch ebenfalls sowohl die ökologischen als auch ökonomischen Folgen darstellen.
Ich als eine der 3 Frauen des Bürgerbegehrens möchte allen Coburgerinnen und Coburger
mein herzlichstes Dankeschön aussprechen, die uns mit ihren Unterschriften, Gesprächen,
schriftlichen Beiträgen, Sachverstand und Wissen unterstützen. Wir werden auf jeden Fall
weiterhin genau beobachten, unser Bestes versuchen ( besonders auch im Hinblick auf die
alten Bäume), in der Kommunikation bleiben und somit Verantwortung übernehmen.
Gemeinsam sind wir stark.